Feuerwehr und DRK üben den Ernstfall

Durch den Unfall bedingt gab es mehrere Schwer- und Leichtverletzte. Eine Person war im PKW eingeklemmt, eine weitere Person kam aus dem Fahrzeug und brach am Rande eines Wäldchens zusammen. Der Busfahrer erlitt durch die Schocksituation einen Herzinfarkt und einige Insassen im Bus erlitten Knochenbrüche bzw. standen unter Schock. Auch der Traktorfahrer wurde gemäß Übungsszenario verletzt.

Damit die Einsatzkräfte eine realistische Situation vorfinden konnte, wurden nicht nur die Fahrzeuge vorbereitet und platziert, sondern auch die Unfallbeteiligten von geschminkten Statisten des Jugend Roten Kreuzes Wachtberg dargestellt. Damit nicht nur die Tätigkeiten vor Ort, sondern auch die Funkkommunikation erprobt werden konnte, wurde am Gerätehaus in Fritzdorf der ELW2 des DRK Niederkassel aufgestellt. Dieser stellte während der Übung die Leitstelle dar und rundete die Realitätsnähe der Übung ab.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte aus Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf sicherten sofort die Einsatzstelle und erkundeten die einzelnen Abschnitte. Durch diese Erkundung wurden die gemäß Alarmausrückeordnung nachrückenden Einsatzkräfte aus Villip und Berkum zu den einzelnen Einsatzabschnitten herangeführt. Herausforderung war hier z.B. die Sperrung der G56 durch die Unfallsituation zwischen Traktor und Bus.

Aufgrund der Vielzahl der Verletzten und zu betreuenden wurden darüber hinaus nach und nach Rettungsmittel des DRK nachgefordert. Hierzu beteiligten sich neben dem DRK-Ortsverband Wachtberg auch Einsatzkräfte des DRK aus Niederkassel, Lohmar und Swisttal an der Übung. Insgesamt waren ca. 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK an der Übung beteiligt.

In enger Abstimmung zwischen dem Einsatzleiter der Feuerwehr und dem leitenden Notarzt wurden die Personen betreut und aus den Fahrzeugen geborgen. Der PKW wurde gegen Umstürzen gesichert und mit einem Brecheisen der Kofferraum geöffnet. Dadurch konnte direkt eine Patientenbetreuung durchgeführt werden. Anschließend wurde das Fahrzeug weiter mit schwerem Gerät bearbeitet und die Person gerettet. Auch der Busfahrer und die Insassen im Bus wurden im zweiten Einsatzabschnitt betreut und von Feuerwehr und DRK aus dem Bus geborgen. Da die Rettung des Traktorfahrers etwas länger dauerte viel dieser plötzlich in Ohnmacht, was nochmal etwas Dynamik in die Übung brachte. Auch im Ernstfall kann so etwas passieren.

Übungsleiter Markus von Wirtz war mit dem Ablauf der Übung voll zufrieden. Innerhalb einer Stunde waren alle Verletzten versorgt und wurden vom Rettungsdienst abtransportiert. Das ist aufgrund der komlexen Übungssituation ein sehr gutes Ergebnis. Auch die Einsatzkräfte waren von der Übung begeistert, da viele Elemente schon sehr nahe an der Realität war. Gerade für die jüngeren Feuerwehrleute und Mitgliedern des Rettungsdienstes, die nicht so viel Einsatzerfahrung haben, sind solche Übungen wichtig für die Vorbereitung auf den Ernstfall.

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 01

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 02

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 03

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 04

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 05

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 06

Alarmübung Feuerwehr und DRK Wachtberg 07

0
Kameraden von Pech geehrt und befördert
JF Berkum gewinnt Leistungsnachweis beim Gemeindef...
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen